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Freitag, 1. November 2019 - 10:20 Uhr
1. November



Als ich diesen Text heute morgen las, fragte ich mich:
Welche Familie?

AA und Al-Anon sind mir heute mehr Familie, als meine leibliche Familie.

Hier kann ich alles sagen.

Hier kann ich ich sein.

Hier werde ich verstanden.

Hier bekomme ich Kraft, ohne viel Worte.

Also seid auch Ihr alle meine Familie.

Zudem haben mich die heutigen GzT recht berührt.

Das ist es, was mir hilft, das Heute immer wieder gesund zu überleben und geniessen.

Danke Euch allen.

In tiefer AA Verbundenheit Jolanda, Alkoholikerin
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Leben mit AAGedanken zum Tag

1. November

Ich kann den Wind nicht drehen
Nichts ist leichter als das spirituelle Programm zu vernachlässigen und uns auf den Lorbeeren auszuruhen. Wenn wir das tun, rennen wir direkt in unser Unglück, denn Alkohol ist ein heimtückischer Feind.
Anonyme Alkoholiker, S. 98

Durch meinen ersten Sponsor lernte ich das Wichtigste über Gebet und Meditation: Erstens müsse ich damit anfangen und zweitens damit fortfahren. Als ich zu AA kam, war mein spirituelles Leben auf dem Nullpunkt; wenn Gott für irgendetwas gut sein sollte, so nur dann, wenn mein eigener Wille unfähig war, einen Auftrag auszuführen, oder wenn überwältigende Ängste mein Ego zerfressen hatten. Heute bin ich dankbar für ein neues Leben, in dem meine Gebete voll Dankbarkeit sind. Wenn ich bete, dann höre ich eher zu als dass ich selbst rede. Ich weiß heute, dass ich nicht den Wind drehen kann, wohl aber mein Segel. Ich kenne den Unterschied zwischen Aberglauben und Spiritualität. Ich weiß, dass es eine rücksichtsvolle Art gibt, im Recht zu sein, und viele Arten, sich zu irren.

Aus dem Buch „Heute. Gedanken zum Tag“ (Originaltitel: Daily Reflections).
© 1993 Alcoholics Anonymous World Services, Inc. Alle Rechte vorbehalten.




Freitag, 25. Oktober 2019 - 19:18 Uhr
Dos, Trockengeburtstag



Ja, heute bin ich nun schon 23 Jahre ohne Alkohol.

Ja, ich bin stolz darauf.

Das ist ja immer wieder ein Diskusionsthema in AA.

Darf ich stolz sein?????

Ich bin es, aber ich bin nicht überheblich stolz.

Ich stelle weder diesen Tag noch mich auf einen Sockel.

Mein Herz ist einfach erfüllt von einer tiefen Dankbarkeit.

Dankbar, dass ich kapitulieren durfte, dass ich annehmen durfte, oder konnte, dass der Alkohol einfach immer am stärkeren Hebel ist.

Aber auch dankbar, dass ich dadurch AA und Al-Anon und Euch alle kennen lernen durfte.

Das alles beschert mir heute ein richtig gutes, erfülltes Leben.

Schöner, besser kanns nicht gehen.

In tiefer AA Verbundenheit Jolanda, Alkoholikerin


Ps. Danke der lieben AA Freundin, die mir diesen lieben Brief inklusive Medaile sendete.



Mittwoch, 23. Oktober 2019 - 17:22 Uhr
Ich will zu MIR stehen....!



Stell dir einmal vor, der Tintenfisch hat die
Schnauze voll und er will unbedingt ein Weisskopfseeadler sein, weil das sooo cool ist.
Oder die süsse Schnecke mit ihrem Häuschen will ab sofort ein Haifisch sein.

Oder, wie auf dieser Aquarellzeichnung will urplötzlich das hübsche kleine Segelboot am liebsten ein grosses Kreuzfahrtschiff sein. Was ist nur los mit uns??

Am letzten Samstag, an einem Fest, habe ich einen kleinen Gedankenanstoss vorgetragen, indem die Vielfalt, die Verschiedenartigkeit ein; nein....DER Segen ist.
Es gab eine Zeit, da verstand ich nicht, warum nicht alle so ticken wie ich? ICH bin doch die ultimative Lösung!!
Wie einfältig, unveränderlich und langweilig wäre das wohl? Bei meiner Al-Anon Gruppe lernte ich, mich ehrlich zu betrachten und allmählich purzelten die Masken von meinem Gesicht. Was mich zum Anfang zurück führt....es leuchtet mir ein, dass ich jemand anders sein möchte!!

Doch wenn ich mich als Schöpfung sehe, von einem Schöpfer gestaltet und geführt, dann erfüllt mich das mit Ehrfurcht.
Ich will ein Original bleiben und nicht zu einer billigen Kopie werden.

Zu mir selber stehen, mit allem was ich bin und habe und dazu wird es dann viel einfacher, den Nächsten auch leben zu lassen. Und mit der Zeit macht die Vielfalt richtig Spass.

Dieses komische Vergleichen finde ich in der Natur nirgends. Kein Vogel, kein Baum, keine Blume, kein Tier möchte etwas anderes sein als es ist! Jede Schöpfung respektiert in der Natur sich selbst und seinen Schöpfer und seine Aufgabe hier auf der Erde.

Also....werde ich das auch tun.

In vielfältiger Art Verbunden mit Euch, grüsse ich.

Corinne Al-Anon




Dienstag, 15. Oktober 2019 - 10:31 Uhr
Goldne Abendsonne



Leider kommen die Farben nicht ganz real auf auf das Foto.
Trotzdem kann ich erkennen, wie schön diese goldene Herbstabendsonne scheint und alles herzerwärmend scheinen lässt.

Die Föhnlage hier hebt dies speziell vor.

Herbst als Jahreszeit zeigt mir, dass das Jahr sich auf den Winter vorbereitet.

Herbst zeigt mir aber auch an, dass mein Leben so langsam dem Winter entgegen geht.

Herbst zeigt mir auch, wie schön die Natur sich in allen Jahreszeiten präsentiert und leuchtet.

Ich nehme das goldene Licht und die wunderbar farbigen Bäume heute in meinen Tag mit.

In Dankbarkeit, dass ich auch heute das erste Glas stehen lassen kann. Dies dank AA und euch allen. Danke.

Solange AA in Annehmen und Weitergeben funktioniert, nehme ich gerne alle Anregungen mit in den heutigen Tag.

So habe ich ein schönes Leben.

Ein Leben, das ich annehmen kann, grad so wie es ist.

Herzlichst Jolanda, Alkoholikerin
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14. Oktober


Ein Lebensprogramm

Vor dem Einschlafen gehen wir die Ereignisse des Tages in Gedanken durch. ... Beim Erwachen wollen wir über die 24 Stunden nachdenken, die vor uns liegen. ... Vorher bitten wir Gott, unsere Gedanken zu leiten. Besonders bitten wir darum, dass unser Denken frei bleibt von Selbstmitleid, Unehrlichkeit und selbstsüchtigen Motiven.
Anonyme Alkoholiker, S. 99/100




Mittwoch, 9. Oktober 2019 - 10:36 Uhr
Heute



In letzter Zeit war ich mit mir und meinem ganzen Umfeld im Klinsch. Alles war nicht recht, alle nervten mich, und überhaupt...

Ich verhielt mich weder AA noch Al-Anon würdig. Ich denke, es ist am Schwersten, wenn es um die eigene Familie geht.

Ich dachte wieder einmal für die Andern. Zzzz.

Dabei weiss ich doch, dass ich nur für mich verantwortlich bin. Dass ich die andern nicht ändern kann.

Sie liebevoll begleiten. Ach, das ist so schwer.

Aber ich bin dankbar, dass ich mein verdrehtes Denken erkannte und nun wieder weiss, wie wichtig es ist, immer achtsam zu sein.

Das Whatsapp mit dem Bild oben war für mich Seelenbalsam.

Dieses kleine Glück sende ich allen, die es gebrauchen können.

Meinem Innenleben hat es sehr geholfen.

Herzlichst Jolanda Alkoholikerin
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Leben mit AAGedanken zum Tag

7. Oktober

Täglich aufmerksam sein

Wir setzen die Inventur bei uns fort. ...
Zwölf Schritte und Zwölf Traditionen, S. 82




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