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Samstag, 25. Januar 2020 - 23:02 Uhr
Erfahrung, Kraft und Hoffnung teilen bringt Licht ins Dunkel.....



Ich hatte heute wieder einmal ein
belebendes Meeting mit meiner liebevollen Sponsorin in Quarten. Und bevor ich nun mit einem vollen Kopf in Bett steige, will ich es hier deponieren.

Wir sind seit längerem bei der gründlichen, furchtlosen, moralischen Inventur und arbeiten im hellblauen Heft "Kursbuch zur Arbeit an dir selbst." Eine der heutigen Fragen war:" habe ich eine tolerante, offene Haltung mir selbst gegenüber?" Unsere Antwort darauf war: " auf dem Weg vom Dunkel ins Licht!!"

Das trifft den Nagel auf den Kopf, meiner Meinung nach für meinen Standort im heute und jetzt. Was ich sagen will ist; dass ich viele Dinge, Strategien, Gedankenmuster, Gefühle in mir entdecke die mich ab und zu fast erdrücken und es dann relativ schnell dunkel wird um mich weil ich sie ablehne. Dabei ist es so, dass ich mit ihnen bis anhin, überlebt habe.

Doch im Heute stehen sie mir im Weg. Sie müssen angenommen werden und oft ist es so, dass sie nicht überschrieben oder verändert werden können. Meistens muss ich üben diese Programme nicht mehr zu brauchen.

Indem ich aber Schritte unternehme und versuche nach bestem Gewissen ehrlich zu mir zu sein, darüber spreche und angehört werde ohne ein Verurteilen zu spüren, kann ich akzeptieren und Veränderung herbei führen mit meiner Höheren Macht zusammen.

Mein Innerstes sieht machmal so aus wie dieser Weg im Wald. Jedes Teilen von Erkenntnis, Erfahrung, Kraft und Hoffnung, sind solche Lichtstrahlen die meine Seele anleuchten und die Umgebung in den schönsten Farben erstrahlen lassen. Auch das Ziel wird etwas besser erkennbar, weil auch dort die hellen Strahlen hinein scheinen.

Auf einmal sehe ich wie schön mein Weg eigentlich ist.


Doch der Alltag, Probleme, Unvertrauen, Erwartungen an mich selbst lassen dieses Bild bald wieder verblassen.

Ich brauche wieder ein Treffen und wieder ein Treffen....muss nochmals dasselbe hören und nochmals dasselbe sagen....solange bis ich gsund bin. Und da soll mir noch jemand sagen, dass Worte KEINE Macht haben?

Meine Überzeugungen und das was ich gut und schön finde an mir, lese ich täglich auf einem Zettel den ich mir speziell geschrieben und aufgehängt habe. Ich fange nun auch an mit Worten das herbei zusagen was noch nicht ist....damit es kommen kann und entsteht.

Nun, ich kann es nur wärmstens empfehlen, sich einen Freund/ Freundin, Sponsor/Sponsorin zu schnappen und los zu legen.
Für mich ist es eine Auszeit - nur für mich! Gutes Essen, viel Liebe und Freundschaft, schöner Ausflug und ein wunderbar, friedlicher Ort.

Ich wünsche Euch Allen so einen, mit Lichtstrahlen durchfluteten Weg, auf dem ihr genussvoll vorwärts laufen dürft zur Genesung.

Mit wohlwollenden Wüschen für jeden von Euch. Verbunden in Al-Anon, Corinne

Aquarell, Titel: mein Weg....


Mittwoch, 18. Dezember 2019 - 16:50 Uhr


Vor vier Wochen ist mein erster Enkel geboren.
Ich bin unendlich dankbar.

Langsam lebe ich mich in meine neue Rolle ein.
Mit viel Verständnis, Rücksicht und Feingefühl

meiner Tochter und ihrem Mann gegenüber.

Dankbar, eine Gelegenheit zur Wiedergutmachung
bekommen zu haben.


In fröhlicher Verbundenheit,
Brigitte






Sonntag, 15. Dezember 2019 - 16:11 Uhr


Danke für das wunderbare Weihnachtsmeeting,
liebe Freunde von der Mittwochs Gruppe in Wil.

Und danke euch allen, die gekommen sind.

Es ist so ein grosses Geschenk, Teil dieser
Gemeinschaft sein zu dürfen.

Reich beschenkt, tief berührt und mit einem
fröhlichen Herzen

grüsse ich Euch von meiner Heimreise
ins Püntnerland und freue mich schon

jetzt aufs Wiedersehen.

Mit einem strahlenden Lachen
Eure Brigitte




Montag, 2. Dezember 2019 - 00:48 Uhr
Schmerz



Mein Mutterherz blutet.

Es schmerzt unbeschreibbar.

Es lässt mich innerlich erstarren.

Sie ist eingeschlafen und einfach nicht mehr erwacht.

Letztes Wochenende war sie noch glücklich unterwegs.

Ich bin dankbar, dass ich nicht trinken muss und den Schmerz zulassen und verarbeiten kann.

In AA Verbundenheit Jolanda, Alkoholikerin







Dienstag, 19. November 2019 - 10:58 Uhr
Der 11. Schritt



Es liegt mir fern, irgendwelche religiösen Schlüsse zu ziehen.

Ich berichte nur, wie ich damit umgehe und wie es für mich passt.

Für mich ist der 2.Teil vom 11. Schritt sehr wichtig.

Als ich noch trank, konnte ich seinen Willen nicht erkennen.

Es verging viel Zeit, bis ich dies konnte und es gelingt mir immer noch nicht immer.

Aber wenn ich aus tiefsten Herzen darum bitte und ich mich daran halte, erlebe ich immer wieder, dass meine HM es gut mit mir meint.

Plötzlich sehe ich Wege, die ich sicher nicht von alleine erkennen könnte.

Plötzlich löst sich ein Problem, ohne mein Zutun. Da war jemand anderer am Werk.

Ich bin einfach dankbar, dass mich die Schritte immer wieder von Neuem daran erinnern.

In dankbarer Verbundenheit Jolanda, Alkoholikerin
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Der 11. Schritt
„Wir suchten durch Gebet und Besinnung die bewusste Verbindung zu Gott – wie wir ihn verstanden, zu vertiefen. Wir baten Ihn nur, uns seinen Willen erkennbar werden zu lassen und uns die Kraft zu geben, ihn auszuführen."




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